Freitag, 6.Dezember 2019 – Tidal River, Agnes Falls, Port Welshpool, Foster

Whale Rock

Nach einem letzten Frühstück zusammen mit Anneli laden wir alles wieder in unser Auto und fahren los Richtung Süden. Auf etwas kleineren Strassen mit mehr Kurven und Höhenunterschied, erreichen wir am frühen Nachmittag Tidal River im Wilsons Promontory National Park. Von hier aus liesse es sich zum südlichsten Punkt des australischen Festlandes wandern. Das braucht aber sicher einen ganzen Tag und der Zeltplatz hat keine elektrifizierten Stellplätze mehr. Also verzichten wir und gehen uns nur schnell den Whale Rock anschauen. Das Wetter ist allerdings nicht gerade freundlich, darum kürzen wir den von der Tourist Info vorgeschlagenen Weg erheblich ab und sind schon bald wieder auf dem Weg. In dem Moment läuft ein Wombat quer über den Parkplatz, ich schnappe mir die Kamera und versuche noch ein gutes Foto zu bekommen, aber der kleine Kerl ist ganz schön schnell und verschwindet durch eine Staff Entrance zwischen den Gebäuden. Auf dem Weg zurück (die Strasse in den Park ist eine Sackgasse) werden wir immer wieder mal fast von der Strasse geblasen.

Unser neues Ziel ist Foster, wo wir etwa um 4 Uhr eintreffen. Colin, der Betreiber des Parks, schlägt uns vor zu Agnes Falls zu fahren und auch der Jetty in Port Welshpool sei einen Besuch wert. Also machen wir uns auf zum Agnes Fall, denn es hat geregnet in letzter Zeit, also sollte der Fall genug Wasser haben. Ein kurzer Fussmarsch vom Parkplatz bringt uns in eine Position von wo der Fall wirklich gut zu sehen ist. Und das hier ist wirklich ein Wasserfall, der seinen Namen verdient hat. Über mehrere Stufen fällt das Wasser des Flusses in die Schlucht, auch wenn der starke Wind oben am Wasserfall den Eindruck erweckt, das Wasser laufe vom Fall weg. Es gibt Pläne, eine Aussichtsplattform über die Schlucht hinaus zu bauen. Das wird eine spektakuläre Sache, wenn es denn soweit kommt.

Vom Agnes Fall fahren wir nach Welshpool und weiter nach Port Welshpool. Bei der Anfahrt hat man das Gefühl, man könne direkt geradeaus auf den Jetty fahren. Wir parkieren auf dem Parkplatz daneben und machen uns zu Fuss auf den Weg. Schon beim Strand ist der Wind sehr stark, aber je weiter man auf dem Jetty nach draussen geht, desto stärker wird der Wind und wir werden fast ins Wasser geblasen. Auf dem Jetty hat es einen Schuppen, dort wo schon früher ein Schuppen stand um Boote zu reparieren. Früher gab es da auch eine Bootsrampe, um die geflickten Boote wieder zu Wasser zu lassen. Beim Neubau wurde die Rampe weggelassen (Boote einwassern kann man jetzt im neuen Hafen), aber der Schuppen aus Balken des alten Schuppens wieder aufgebaut. Dort draussen sind 4 Leute am Fischen. Allerdings haben sie nichts gefangen, nur ihre Köder wurden angeknabbert. Sie haben auch genug und packen ihre Sachen zusammen. Wir machen uns auch auf den Rückweg und müssen uns auch jetzt immer wieder gegen den starken Wind stemmen.

Dann fahren wir zum Fish & Chip Shop, aber der hat seit 4 Uhr geschlossen, also fahren wir wieder zurück zum Zeltplatz in Foster und essen dort.

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