
Weil wir erst nach Mitternacht ins Bett gegangen sind, stehen wir auch nicht so früh auf. Aber wir gehen dann auf einen Spaziergang durch den Park hier beim Haus. Wobei, ein Park ist es nicht, es sind mehrere Teiche mit etwas Wiese darum herum und Wegen aus Holzbohlen darum herum, dass man spazieren kann. Wir sehen einen Kookaburra auf dem Geländer einer Brücke sitzen, Reiher und Enten. Und auf dem Rückweg höre ich etwas rascheln im Laub neben dem Weg. Als wir weitergehen sehen wir auch, dass sich dort etwas bewegt. Zuerst glaube ich, dass es eine Eidechse ist, aber dann sehen wir, dass sie keine Beine hat und sich davonschlängelt, weg von uns. Also auch hier im Wohnquartier muss man mit Schlangen rechnen.
Am Nachmittag will Grace an den Strand. Nach einigem Hin und Her fahren wir dann endlich los und Edwin stellt fest, dass es mehr als 90 Minuten Fahrt ist bis dorthin. Unterwegs müssen wir noch etwas essen gehen, was unseren Ausflug auch nicht gerade beschleunigt. Aber so kurz nach 3 sind wir dann endlich angelangt. In Penrith hatte es 31°, darum die Idee mit dem Strand. Hier sind es gerade mal 22°, also eine ganze Menge kühler. Aber nachdem wir schon mal hier sind, beschliessen Amy und ich ins Wasser zu gehen. Es ist recht stürmisch, die Wellen sind teilweise ziemlich hoch und das Wasser ist ganz schön kalt. Aber wenn man erst einmal von einer hohen Welle umgerissen oder überflutet wurde, dann geht auch das mit der Temperatur. Grace, die Initiantin des Strandbesuchs findet das Wasser zu kalt und geht nicht weiter als bis zu den Knien hinein. Amy und ich hingegen werden völlig nass, aber bleiben nicht lange im Wasser, denn mit dem Wellengang kann man kaum stehen und wird immer wieder zum Strand hochgeschwemmt. Während wir uns auf dem Strandtuch trocknen lassen, gehen Edwin und Grace auf einen Spaziergang dem Strand entlang. So gegen 5 Uhr kommen sie dann wieder zurück und, unterdessen fängt es an kalt zu werden, wir machen uns auf den Heimweg.