Heute gilt es früh aufzustehen, denn wir wollen auf die Fähre von Hillarys um 07:30. Wir sind früh genug am Hafen, aber parkieren am völlig falschen Ende des Parkplatzes um die Tickets zu lösen. Pünktlich um 07:30 geht es los und die Überfahrt ist etwas ruppig. Nach der Ankunft geht es zuerst zum Frühstück ins «The Dome» Cafe (ist eine ganze Kette, siehe Sonntag Morgen) und anschliessend zu «Pedals & Flippers», wo wir Velos mieten, um damit ans andere Ende der Insel zu pedalen.
Es ist anstrengender als gedacht; die Qualität der Velos ist nicht gerade top und das Gelände ist recht hügelig, also geht es immer abwechselnd auf- und abwärts, gefühlt viel mehr auf- als abwärts! Die Aussicht entlang der Strecke ist wirklich spektakulär, schöne Strände, schöne blaues Meer, klares Wasser. Als wir von einem Fotostopp etwas abseits der Strasse wieder zu den Velos zurück gehen, kommt mir auf dem Weg eine schwarze Schlange entgegen, die ähnlich fest erschrickt wie ich auch und sich seitlich an mir vorbei in die Büsche schlängelt. Zum Glück hat Amy die Schlange nicht gesehen.
Neben der Strasse, die zum Leuchtturm hinaufführt, sehen wir dann das erste Quokka. Beim Herunterfahren sind es dann schon 4 oder 5 und auf dem Weg weiter Richtung West End rennt mir einer kurz vor dem Velo über die Strasse. Irgendwo sehe ich dann auch noch eine Echse neben der Strasse, die ins Gebüsch abhaut. Beim West End angekommen gehen wir zum Aussichtspunkt für die «New Zealand Seals». Und da schwimmen wirklich etwa 15 im Wasser, bzw. lassen sich im Wasser treiben, mit einer Flosse in der Sonne.
Auf dem Weg zurück nehmen wir die direktere Strasse, auch ein ewiges auf und ab. Unter einem Baum machen wir eine Rast im Schatten und kriegen prompt Besuch von einem Quokka. Zurück im Dorf geben wir die Velos zurück und gehen etwas essen. Amy geht es nicht so gut, ihr ist schlecht und sie hat kalt, wahrscheinlich hat sie das Velofahren zu sehr angestrengt und hat etwas zuviel Sonne abgekriegt. Wir haben noch ziemlich Zeit bis unsere Fähre wieder abfährt und legen uns gleich am Pier ein wenig im Gras an die Sonne (gegen die Kälte), aber mit Hut über dem Gesicht (gegen die Sonne).
Die Rückfahrt ist genauso schnell wie die Hinfahrt, aber ruhiger. Auf der Heimfahrt geht es dann noch in den Aldi (ja, Aldi Süd), um etwas zum zNacht zu kaufen.