Dienstag, 5.11.2019 – Camper abholen

Heute ist Packen angesagt! Wir haben schon etwas an Schokolade und Topflappen verschenkt, aber irgendwie trotzdem nicht mehr Platz in den Koffern. Schliesslich haben wir doch alles wieder verstaut und verlassen unser «Zuhause» der letzten 5 Tage.

Unser «Zuhause» für die nächsten 2 Monate holen wir in der Nähe des Flughafens ab, nachdem wir unser Mietauto zurückgebracht haben. Vertrag anschliessen dauert ein bisschen, allerdings erhalten wir auch noch etwas Geld zurück, weil wir einen Campingtisch und Stühle bestellt und bezahlt haben, obwohl die in der ganzen Miete schon inklusive waren. Auf der Internetseite beim Bestellen war das allerdings nicht so klar. Wir schauen uns unsere neue Bleibe dann an und machen uns etwas mit ihr vertraut. Bis wir genau wissen, was wo ist, wird es noch ein Weilchen dauern. Wir bekommen dann auch noch die Campingstühle und den Tisch dazu geliefert, wie auch das Sonnendach. Das ist nicht fest installiert und elektrisch ausfahrbar, sondern muss manuell installiert werden. Und wenn es installiert ist kann auch die Seitentüre nicht aufgemacht werden. Nicht seht benutzerfreundlich, aber wir nehmen es trotzdem, vielleicht wollen wir ja einmal draussen sitzen, im Schatten. Um ca. 12 Uhr geht es los, erst einmal einfach Richtung Süden. Nach fast 2 Stunden Fahrt Richtung Mandurah, machen wir an einer Autobahnraststätte Halt und beglücken Ronald McDonald mit einem Besuch. Nach dem Mittagessen offenbart sich dann das erste Mal die Länge unseres Gefährts. Beim Rausfahren aus dem Parkplatz, fahre ich mit dem linken Hinterrad dreimal über den Randstein. Kurven zu schneiden ist sonst eher die Spezialität von Iréne.

Dann sind wir unterwegs Richtung Banbury, wo wir eigentlich auf einen Campingplatz wollen. Auf dem Weg dorthin kommen wir in Australind vorbei, wo Wei Kwan (s. Sonntag, 3.11.2019) wohnt. Wir lassen uns zu ihrem Haus lotsen und parkieren in der Einfahrt. Es scheint niemand da zu sein und wir wollen gerade wieder abfahren, da kommt sie aus der Türe.

Nach einer Tasse Tee und Muffins und einem Rundgang durch Haus und Garten geht es dann weiter und wir fahren zu einem Campground in Austalind. Donna und Tom begrüssen uns und weisen uns ein. Der Stellplatz ist etwas schräg, aber wir sollten trotzdem schlafen können. Dann gehen wir zu Fuss einkaufen. Nach dem Nachtessen im vorderen Teil des Autos, packen wir unsere Koffer aus und verstauen alles in den vorhandenen Fächern im Auto. Plötzlich klopft jemand an die Autotüre; es ist Tom der uns auf den Sonnenuntergang aufmerksam macht. Es ist wirklich aussergewöhnlich und wir machen einige Fotos davon. Dann richten wir uns weiter ein und probieren alles aus. Für das Wasser muss die Pumpe eingeschaltet sein, für heisses Wasser das Gas, für Licht der Strom richtig eingesteckt und wie das WC funktioniert muss man auch herausfinden. Betten machen heisst hier wirklich noch Betten machen, denn die müssen wir wirklich machen, aus Sitzpolstern und Tischplatte. Und so beginnt unsere erste Nacht in unserem fahrbaren Zuhause für die nächsten 2 Monate.

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