Kurz nachdem wir vom Zeltplatz abfahren, finden wir uns hinter hunderten von Velofahrern auf der Strasse wieder. Der Veloanlass von gestern geht weiter! Wir kommen bis zur Thunder Cave, wieder eine eindrückliche Felsformation vom Meer aus dem Felsen gespült. Auf dem Parkplatz merke ich, dass ich den Deckel des Frischwassertanks in Peterborough vergessen habe. Also fahren wir zurück, nun den hunderten Velofahrern entgegen. Leider finden wir auf dem Zeltplatz nichts, auch das Personal hat nichts gefunden. Also fahren wir ohne wieder los, wieder an Felsformationen, zusammen mit jeder Menge Touristen und Velofahrern.

12 Apostel findet man gerade nicht, eher so 7. Aber die Zahl variiert, je nachdem welcher Apostel vom Wasser so fest unterspült wurde, dass er zusammenbricht oder wenn ein neuer Apostel aus den Felsen herausgeschwemmt worden ist.
Das Wetter lädt nicht zum langen Verweilen ein, darum geht es schon bald weiter. Der «Great Ocean Road» entlang, immer schön kurvig , auf und abwärts, fast heimelig, ausser dass es in der Schweiz keine solche Strasse dem Meer entlang gibt. Irgendwo biegt dann die Route des Veloanlasses ab und wir kommen etwas schneller vorwärts. So fahren wir durch bis nach Melbourne, quer durch die ganze Stadt. Unterwegs eine Unterführung, maximale Höhe 3 Meter! Biegen Glück gehabt, gerade unsere Höhe, aber schön langsam unten durch, wir wollen nicht oben anschlagen. Dann eine weitere Brücke, maximale Höhe 2.8 Meter! Zum Glück lässt uns Tomtom vorher abbiegen. So geht es weiter bis nach Mordialloc im Süden der Stadt, zum Haus von Anneli. Ihre Hausnummer ist 2A, was gleich neben 2 sein müsste. Ist es hier aber nicht, sondern nach der nächsten Querstrasse, 50 Meter weiter die Strasse hinunter. Wir finden es erst, als Anneli mit dem Schirm auf die Strasse kommt und uns einweist.