Samstag, 30. November 2019 – Melbourne

Nach einem guten Frühstück mit Gipfeli und feinem Brot, geht es zum Bahnhof, wo wir den Zug in nach Melbourne nehmen. Wir fahren bis Melbourne Central und von dort aus geht es zu Fuss durch die Innenstadt zum Queen Victoria Market. In dem Teil wo wir hinein gehen gibt es Fisch und Fleisch, alles was man sich vorstellen kann, hier auch Känguru- und Emufleisch. Dann geht es zu den Delikatessen. Aus praktisch jedem Land der Welt gibt es hier Spezialitäten, aus der Schweiz gibt es mindestens Emmentaler. Früchte und Gemüse gibt es in der nächsten Halle und dann über der Strasse gibt es auch Kleider, Taschen und vor allem Souvenirs. An einem Stand der Ledergürtel verkauft, lasse ich mir zwei extra Löcher in meinen neuen Gürtel stechen, jetzt hält er richtig.

Anschliessend gehen wir italienisch essen, weil asiatisch ist in den nächsten Tagen wieder öfter angesagt. Die Pizza Diavolo sollte mit Chili sein, aber davon lässt sich auf der Pizza nichts finden. Also bestellen wir Chili und der Kellner bringt uns dann auch Chili in Öl und davon verteilt er grosszügig auf der Pizza. Jetzt schmeckt es nach Diavolo!

Als ich bei der Kellnerin mein zweites «Lemon, Lime & Bitters» bestelle, ist sie erstaunt, dass ich vermute, sie sei aus Osteuropa, genauer aus Slowakien. Sie wurde in Tschechien geboren, aber ihre Eltern sind beide Slowaken und findet es aussergewöhnlich, dass jemand einfach so erraten kann, woher sie kommt.

In der Innenstadt geht es dann zum Kaffee bzw Tee in einem altem Lagerhaus. Anschliessend weiter durch die Gassen zwischen den grösseren Strassen. Und immer wieder hat es da Restaurants, Cafés und Läden. Und dann kommen wir zur Hosier Lane. Die Hosier Lane ist von Anfang bis Ende mit Graffitis verziert, die einen besser, die andern weniger gut. Aber auf der ganzen Länge hat es Kunstwerke und zwei Künstler sind gerade dabei neue Werke zu sprayen.

Von der Hosier Lane geht es an der St.Pauls Cathedral vorbei, nicht ohne einen Blick hineingeworfen zu haben. 1891 fertiggestellt, neogotisch mit einer gewölbten Holzdecke und diversen farbigen Glasfenstern. Aber am auffälligsten sind wohl die bemalten Orgelpfeifen in der Kirchenorgel im Seitenschiff. 

Flinders Street Station

Gegenüber ist der Federation Square, wo auf der Bühne eben eine Gruppe einen bosnischen Tanz aufführt. Auf der andern Seite des Yarra River steht das Arts Centre Melbourne, gut erkennbar am schmalen, weissen Turm auf dem Dach. Und neben dem Federation Square steht die Flinders Street Station, ein eindrücklicher Bau, vor nicht allzu langer Zeit restauriert.

Von hier geht es zurück nach Mordialloc, wo uns Anneli einen kurzen Rundgang durch das Dorf gibt. Anhand der Geschäfte in Mordialloc würde man annehmen, dass hier nur hässliche, hungrige Menschen wohnen, denn es hat jede Menge Restaurants und Schönheitssalons, aber es hat auch einen schönen Strand.

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