Ich glaube mein heissester Geburtstag je mit 26° schon um 7 Uhr morgens. Wir fahren in die Stadt und buchen uns eine Überfahrt nach Fitzroy Island mit einer Tour im Glasbodenboot, um Korallen ansehen zu können. Allerdings sind wir etwas früh und so haben wir Zeit für ein schönes Frühstück im italienischen Restaurant am Hafen. Das Birchermüesli, das sie hier machen ist wirklich ausgezeichnet.

Auf der Überfahrt nach Fitzroy Island sitzt neben uns eine junge Familie aus Gold Coast, die ein paar Tage auf der Insel bleiben werden. Sie warnen uns, dass es im Wasser um die Insel «Stingers» gibt, also kleine Quallen, die ein Brennen auf der Haut zurücklassen. Wenn man nicht darauf allergisch ist, ist es nicht lebensgefährlich, aber unangenehm. Mit dieser Information ausgestattet, verzichten wir dann aufs Bad im Meer.
Dafür geniessen wir die kulinarischen Möglichkeiten der Insel und verpflegen uns in Foxys Bar. Die Getränke erhalten wir ganz schnell, aber den Bestellprozess beim Essen könnten sie hier ohne weiteres noch optimieren. Bis ich endlich die Bestellung aufgeben kann und ich zurück am Tisch bin, ist das ganze Eis in meinem Lemon-Lime&Bitters geschmolzen! Ich lasse es mir an der Bar auffüllen und dann ist auch schon unser Essen bereit. Was mir beweist, die Küche ist schneller als der Kollege, der die Bestellungen aufnimmt. Verbesserungspotential im Prozess! Was war das noch für ein Department wo ich gearbeitet habe?

Am Nachmittag geht es dann auf das Glasbodenboot. Bevor wir losfahren, muss das Boot so gut wie möglich im Wasser liegen, dass wir nicht zu viel Tiefgang haben. Die Korallen kommen bis auf 60 cm unter die Wasseroberfläche, da macht der eine Passagier zu viel auf der einen Seite des Schiffs schon etwas aus. Leider ist die Sicht nicht optimal, aber man sieht trotzdem einiges an Korallen. Vor allem auch mit den Erklärungen des Skippers. Auch beim Schnorcheln ist die Sicht nicht viel besser, denn das Wasser ist nicht sehr klar heute.
Am Abend zurück in Cairns gehen wir dann noch in den Night Market um uns zu verpflegen, chinesisch und griechisch. Dann zurück zum Campground, der jetzt völlig im Dunkeln liegt. Auf unserem Standplatz steht ein Auto, ist der erste Eindruck. Aber es steht auf dem Platz daneben und ich versuche rückwärts einzuparken. Da komme ich aber nicht so weit, ein Baum versperrt mir die Weiterfahrt. Also wieder auf die Strasse und vorwärts in den Platz. Geht ganz einfach, wenn man sieht wo man hinfährt.