Donnerstag, 19. Dezember 2019 – Ayr, Airlie Beach, Koumala

Heute geht es auf der A1 von Townsville nach Süden, aber zuerst brauchen wir noch etwas Diesel. Eine günstige Tankstelle liegt auf dem Weg, also programmiere ich sie ins TomTom. Nur leider bringt uns das zwar in die Nähe, aber nicht wirklich an die Tankstelle. Nachdem wir zweimal im Kreis gefahren sind und immer noch nicht dort sind wo wir hin wollen, fahren wir eine andere Tankstelle an. Ist ein paar Rappen teurer, aber dafür schont es meine Nerven.

Dann fahren wir weiter und in Ayr gehen wir in einem grossen Coles einkaufen. Ausserdem machen wir noch Znünipause mit Kaffee und Frappé. Dann fahren wir weiter und machen unterwegs einen Abstecher nach Airlie Beach, einem Touristenzentrum an der Ostküste. Entlang des Meeres hat es , neben dem Strand, einen schönen grossen Park mit Pools für Klein und Gross, mit Grills und mit Picknicktischen. Alle Tische haben Schatten, weil alle Tische haben ein Dach. Wir essen da unsere Mittagssandwiches und haben zwei Möwen als Gäste. Die fressen alles was auf den Boden fällt und die eine von den beiden ist ganz schön agressiv, wenn es darum geht Futter zu bekommen.

Auf der A1 wird viel gearbeitet, die zweispurige Autobahn wird auf 4 Spuren ausgebaut. Nicht dass es extrem viel Verkehr hätte, aber überholen wird schon einfacher, wenn man nicht nur bei den Erweiterungen auf 3 Spuren an den langsameren Verkehrsteilnehmern vorbei kommt.

Neben der Autobahn führt auch eine Eisenbahnstrecke entlang und wir sehen, ohne in einem Bahnhof zu sein und darauf zu warten, einen Zug. Die üblichen zwei Dieselloks und dann etwa 10 Kesselwagen; etwas kurz! Aber schon bald darauf sehen wir wieder das Licht eines Zuges über dem Geleise auftauchen und dann kommt wieder ein Zug. Diesmal nur eine Diesellok, dahinter aber etwa 30 Wagen mit Containern beladen. Aber immer noch kein Passagierzug auf offener Strecke.

In Mackay, wo wir ursprünglich halten wollten, ist es uns für die Übernachtung noch zu früh und wir fahren weiter. Bis nach Koumala, einem Dorf etwas südlich von Mackay, mit knapp 800 Einwohnern. Nach dem Hotel rechts abbiegen und wir sind auf dem Zeltplatz. Das ist der kleinste Platz, auf dem wir bisher waren. Es hat einen permanenten Standplatz, da wohnen die Betreiber, und dann hat es noch 11 andere Standplätze. Jeder Standplatz hat eine Abstellfläche aus Beton, frisches Wasser und Strom. Die sanitären Anlagen sind klein, aber sauber und funktionell. Und der Preis ist auch in Ordnung. Falls man Lust auf Unterhaltung hat, kann man ins Pub im Hotel gehen, das ist nur gerade 100 Meter weit weg.

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