Montag, 13. Januar 2020 – Übernahme Campervan, Castle Hill, Arthurs Pass, Jacksons Retreat

Am Morgen packen wir fertig, dann geht es zu Fuss zu Britz. Unterwegs gibt es im einzigen Café am Weg noch Frühstück. Hätten wir gewusst, dass es bei Britz auch Kaffee gibt, hätten wir uns den Umweg via Café sparen können, denn wir warten sicher 1 Stunde bis wir den Camper übernehmen können. Es hat aber auch viele Leute hier, die alle das Gleiche wollen wie wir: Einen Camper abholen!

Unser Camper ist wieder das gleiche Modell wir in Australien, aber mit ein paar wichtigen Unterschieden. Hier haben wir keine Klimaanlage, dafür eine Heizung. Wir brauchen beide Tischplatten um das Doppelbett zu machen, also können wir nicht mehr gemütlich vorne im Auto essen. Und noch ein paar andere Kleinigkeiten sind anders, aber nichts Wesentliches. Und als dann der Bordcomputer auch noch funktioniert, kann es losgehen. Als erstes zum Supermarkt, einkaufen. Dieser Laden hat extra etwa 8 Parkplätze für Wohnmobile, aber die sind alle schon besetzt. Und auch auf den anderen Parkplätzen stehen noch diverse Camper herum.

Castle Hill

Diese Woche soll es an der Westküste schönes Wetter sein, darum fahren wir in diese Richtung, also über den Arthur’s Pass (924 müM). Auf dem Weg dahin halten wir bei Castle Hill an, Kalksteinfelsen die bis zu 30 Meter hoch aufragen. Ich steige auf dem Grasweg in die Höhe und kann von oben sehen, wir Amy unten die Blumen fotografiert. Auf der anderen Seite der Felsgruppe steige ich dann wieder hinunter. Dann fahren wir weiter, an diversen Skigebieten vorbei, über den Pass. Die Strasse führt auf der Rückseite teilweise recht abenteuerlich in die Tiefe mit Gefällen von bis zu 16%.

Bei Jacksons fahren wir auf den Campground, wo es einen Wasserfall gibt und nachts Glühwürmchen zu sehen sein sollen. Den Wasserfall finden wir, nachdem wir einmal falsch abgebogen sind, doch noch. Aber der Pfad ist wenig begangen, ziemlich überwachsen und nach dem Regen am Nachmittag auch ziemlich matschig. Aber wir schaffen es den Wasserfall dann doch noch zu finden und auch den Rückweg überstehen wir ohne Unfall. Später versuche ich noch die Glühwürmchen zu finden, aber leider ohne Erfolg. Vielleicht ging ich nicht tief genug in den Wald, dafür war es mir zu nass, oder ich habe nicht lange genug gewartet, dafür war es mir zu kalt.

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