Samstag, 1. Februar 2020 – Mapua, Nelson

Heute geht es über den Takaka Hill zurück Richtung Nelson. Auch heute gibt es an der Baustelle eine längere Wartezeit, aber hier hat es eine Tafel, auf der die Wartezeit bis grün grob angezeigt wird. Als wir am Rotlicht ankommen beträgt die Wartezeit 7-12 Minuten. Darauf kann man sich einrichten, aussteigen und Fotos machen oder den Truck vorne in der Kolonne besichtigen etc. Die Warzezeit wechselt dann auf 2 – 6 Minuten und als das Licht auf weniger als 2 Minuten springt, kehren alle wieder zu den Autos zurück und machen sich zur Abfahrt bereit. Eine gute Einrichtung, wenn die Wartezeit so lang ist.

Mapua

Am Fusse von Takaka Hill angekommen nehmen wir dann die Abzweigung nach Mapua, ein kleines Dorf am Strand vorne. Dort hat es einige Läden, mehrere Cafés und eine Fähre nach Rabbit Island. Die Läden haben noch geschlossen, die Fähre wollen wir nicht benutzen, aber im Jelly Fish Café genehmigen wir uns etwas zum Frühstück. Einen feinen Muffin mit Speck und Pilzen für Amy und einen French Toast mit Banane und Beeren für mich.

Centre of New Zealand

Dann geht es weiter nach Nelson, wo wir uns als erstes wieder auf dem Campground einen Platz sichern. Diesmal nicht gleich neben dem Office, sondern weiter hinten, zwischen Bäumen. Aber wir fahren weiter in die Stadt, zum Ende der Hardy Street, parkieren dort und gehen über die Fussgängerbrücke, dann über das Botanic Green. Hier wird gerade alles bereit gemacht für ein Cricket Spiel, zwei Spieler inspizieren gerade die Mitte des Spielfeldes, wo geworfen und geschlagen wird. Auf der andern Seite des Greens gehen wir dann rechts den Weg hoch auf die Spitze des Hügels. Dort oben ist das «Centre of New Zealand», der geografische Mittelpunkt des Landes, markiert mit einem Triangulationspunkt und einem Monument in Form einer riesigen Nadel direkt darüber. Von hier aus hat man eine gute Aussicht über die Stadt Nelson.

Für den Rückweg wollen wir nicht den gleichen Weg gehen und gehen auf der Rückseite des Hügels hinunter, ein Weg der teilweise auch für Biker vorgesehen ist, aber wir treffen keine an. Unten angekommen gehen wir dann den Maitai Walkway am Maitai River, einen schönen Spaziergang dem Fluss entlang, bis zurück zur Fussgängerbrücke. Auf der anderen Seite des Flusses hat es sehr schöne Häuser, die sicher auch einen entsprechend schönen Preis haben. An unserem Auto vorbei gehen wir in die Stadt, wo es heute einen Markt gibt und ein Busker-Festival. An der Bühne des Busker Festivals vorbei, gehen wir aber zuerst noch zur Kirche hinauf, die über dem Zentrum thront. Ein Bau aus dunkelgrauem Stein, mit einem filigranen Turm in dem man die Glocken sieht. Die Kirche als solches ist aus dem selben dunklen Stein, aber ohne einheitlichen Stil. Wieder draussen geht es wieder hinunter in die Stadt, vorbei an einer Gin Bar. Ich gehe kurz hinein und frage, wieviele verschiedene Gins sie haben. Die Antwort ist: Etwa 320. Es riecht im Lokal auch nach Gin, aber ich genehmige mir trotzdem keinen.

Wieder unterwegs in der Stadt, gehen wir zum Farmers Market, der ist aber schon zu Ende und die Stände sind am Zusammenpacken. Auf dem Strassenmarkt komme ich aber trotzdem noch in den Genuss einer Bratwurst. Aber nach 3 Uhr machen auch hier die Stände Schluss und auch die Bühne des Busker Festivals wird schon abgebaut. Wir gehen dann noch in die «Noodle Canteen» und kaufen Singapore Fried Noodles zum Mitnehmen als Nachtessen. Auf dem Weg zurück zum Auto machen wir noch einen Abstecher in den «Queen’s Garden», einem Park mit einem Weiher, in dem das Wasser so grün ist von Algen, dass die Enten die darin Futter suchen grüne Schnäbel haben.

Zurück im Campground organisiere ich noch Platzreservationen in Picton und Wellington bei der netten Receptionistin aus Leeds. Und sie druckt mir auch noch die Buchungsbestätigung für die Fähre auf die Nordinsel aus. Dann gibt es Nudeln zum Znacht und später einen kitschig orangen Sonnenuntergang.

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