Freitag, 31. Januar 2020 – Wharariki Beach, Wainui Falls, Pohara

Ganz im Norden der Südinsel liegt Cape Farewell, östlich daneben Pillar Point. Westlich davon liegt der Wharariki Beach, da fahren wir heute hin. Bis Collingwood ist es eine ganz normale Strasse, aber von da an wird sie etwas weniger breit und an gewissen Stellen ist sie extrem windig. An exponierten Stellen werden wir fast von der Strasse geblasen, darum drosseln wir unser Tempo ein wenig. Die letzten 6 Kilometer von Puponga ist es dann eine Kiesstrasse, da geht es auch wieder etwas langsamer vorwärts. Auf dem Parkplatz ist der Trail angeschrieben: 1 km / 20 Minuten bis zum Strand. Zuerst geht es den Hügel hoch über eine Schafweide bis wir zu den Dünen kommen. An den steilsten Stellen sind dort Holzstufen im Boden verankert, nur sind die meisten so voll Sand, dass sie nur noch bedingt eine Hilfe sind beim Auf- oder Abstieg. Dann kommen wir über die letzte Düne und dann ist nur noch Sand. Schöner hellbeiger Sand, der das Laufen mühsam macht. Wir suchen die dunkelsten Stellen im Sand um zu gehen, denn dort ist der Sand feucht und kompakter. Nach einiger Zeit sind wir dann auf dem dunkelbraunen Strand und kommen vorwärts um uns die 4 Inseln vor der Küste ansehen zu können. Die erste Insel wäre im Moment (Ebbe) trockenen Fusses zu erreichen, die nächste ist die wohl bekannteste, mit einem Loch im Felsen. Und die dritte liegt gleich dahinter. Die vierte kann man nicht mehr sehen, die wird von der dritten verdeckt. Auch hier ist es windig und empfindlich kalt. Wir gehen weiter dem Strand entlang, dass wir gute Fotos machen können. Hinter einer Klippe finden wir dann eine Höhle, von der aus man, durch ein Loch im Felsen, interessante Bilder machen kann. Ein Stück weiter ist dann eine noch grössere Höhle, aber die hat keine solchen Gucklöcher wie die andere.

Als wir dann auf dem Rückweg sind und ich mich für ein Foto umdrehe, ist da eine Robbe auf dem Strand. Die muss herangeschwommen sein und auf den Strand gerobbt. Sie schaut sich um und kommt dann weiter den Strand herauf. Je weiter ich mich entferne, desto weiter kommt sie über den Strand und verschwindet schliesslich in der Höhle die die interessanten Bilder zulässt. Während wir uns wieder über die Dünen zurück zum Parkplatz machen, kommen immer mehr Leute an den Strand und über den Wanderweg. War der Parkplatz noch leer als wir angekommen sind, ist er jetzt beinahe voll. 20 Minuten bis zum Strand, steht da immer noch. Das mag ja stimmen, aber am Strand haben wir mindestens nochmal so viel Zeit verbracht.

Wainui Falls

Wir fahren zurück nach Pohara, wo wir in den Coffee Shop gleich beim Campground gehen und dort etwas essen und trinken, denn in der Zwischenzeit ist es schon fast Mittag. Nach der Mittagspause fahren wir in der gleichen Richtung weiter, aber am Campground vorbei bis zum Abel Tasman National Park und nehmen da die Abzweigung zu den Wainui Falls. Hier ist die Distanzangabe 2 km / 40 Minuten, nur hoffe ich, dass es hier weniger Sand hat. Wir gehen den Weg entlang, sehr gepflegt wie überall hier. Über 2 normale und eine Hängebrücke geht es durch den Wald dem Fluss entlang bis zum Wasserfall. 33 Minuten hat der Walk hier gedauert, trotz Pausen für Fotos. Der Wasserfall ist eindrücklich. Ziemlich hoch und recht viel Wasser, dafür, dass hier auch Trockenheit herrscht. Wir machen Fotos und ich wäre gerne auf die andere Seite gegangen, um den Wasserfall aus einem anderen Blickwinkel auch noch fotografieren zu können. Aber irgendwo ist immer eine zu grosse Lücke zwischen den Steinen. Der Rückweg zum Parkplatz dauert dann gerade noch 27 Minuten (weniger Fotos).

Dann würden wir noch gerne zu Harwoods Hole fahren, aber das ist ohne längeren Fussmarsch (mehr als 2 Stunden) nicht möglich. Also verzichten wir, fahren noch Einkaufen und dann zurück auf den Campground.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten