Dienstag, 4. Februar 2020 – Picton – Wellington

Heute wechseln wir die Insel und nehmen die Fähre von Picton nach Wellington. Wir haben Zeit am Morgen und können in aller Ruhe frühstücken. Allerdings findet Amy keine Schokolade mehr für mich, die letzte Portion haben wir wohl gestern aufgebraucht, also gibt es für mich Pilzsuppe als Frühstücksgetränk. Das geht auch! Dann geht es an der Dump Station vorbei, um Abwasser abzulassen und Frischwasser aufzutanken. Auf dem Weg zum Hafen fahren wir wieder zum Supermarkt. Wir brauchen Schokolade und Wasser. Kaufen tun wir dann aber einiges mehr, wie das so oft passiert. Im Hafen angekommen parkieren wir bei Bluebridge und erkundigen uns am Schalter was wir machen müssen. Die Dame teilt uns mit, dass wir einfach warten sollen, ab 12:30 Uhr können wir dann einchecken. Also stellen wir uns auf den Parkplatz, neben das Wohnmobil das gestern Abend auf dem Campground schon neben uns stand, ein dänisches Paar das nach 2 Wochen Südinsel jetzt noch 9 Tage Nordinsel auf dem Programm hat. Als sich um etwa 12 Uhr die ersten Autos in die Schlange beim Auto Check-in stellen, machen wir das auch und warten ab. Pünktlich 12:30 Uhr fängt die Abfertigung an und als wir an die Reihe kommen, werden wir informiert, dass die Fähre 30 Minuten Verspätung hat, aber wir uns schon in Reihe 3 aufstellen sollen. Reihe 1 und 2 sind Fahrzeuge mit Anhängern, Reihe 3 und 4 Wohnmobile und weiter hinten sind dann die gewöhnlichen Autos. Irgendwann zwischen halb zwei und zwei geht es dann auf die Fähre, die schon ziemlich gut mit Lastwagen gefüllt ist, aber solange wir Platz haben ist mir das egal. Vom Auto gehen wir dann 2 Decks höher wo das Café und die Lounge ist, wo wir uns für die nächsten dreieinhalb Stunden installieren.

Es ist sehr windig und ich habe den Eindruck, das Schiff liegt etwas schräg im Wasser; entweder vom Seitenwind oder schlecht ausbalancierter Ladung. Geht man aufs Aussichtsdeck, dann braucht es eine Kraftanstrengung, um die Türe aufzustossen. Dafür schlägt es sie dann umso fester zu. Fotos zu machen ist schwierig, weil man die Kamera kaum ruhig halten kann. Die Einfahrt in den Hafen von Wellington wäre bei schönem, windstillem Wetter ein Genuss. Aber jetzt, zum Wind kommt nun auch noch Regen dazu. Zwei Kreuzfahrtschiffe liegen im Hafen und die andere Fähre von Picton sehen wir auch ankommen. Sobald wir können gehen wir wieder zu unserem Auto und warten darauf losfahren zu können. Auf der Strasse geht es mit dem Sturm weiter, aber trotzdem erreichen wir nach einer knappen halben Stunde den Campground und checken ein. Wir stehen ganz am andern Ende des Platzes, umgeben von Bäumen, deren Rauschen im Wind sogar das Geräusch des Regens übertönt. So merke ich erst, dass es nicht mehr regnet, als draussen eine Person ohne Kapuze beim Spielplatz sitzt. Vielleicht kann man so doch noch duschen gehen. Haartrocknung durch Luft auf dem Rückweg zum Auto inbegriffen….

Wellington

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