Sonntag, 16. Februar 2020 – Auckland, Devonport

Die letzten Sachen müssen wir noch einpacken, dann geht es los Richtung Flughafen. An der Strasse finden sich mehrere Campervanvermieter und auch Britz ist hier. Wir parkieren auf dem vorgesehenen Parkplatz und gehen ins Büro, um die Rückgabeformalitäten zu erledigen. Mit der Abgabe des Unfallprotokolls von Queenstown ist die Sache schnell erledigt. Die letzten WC-Chemikalien die wir übrig haben, verschenken wir ein paar Amerikanern, glaube ich, die gerade dabei sind einen Campervan zu mieten. Dann nutzen wir noch eine Weile das Wifi hier und lassen uns dann von einem Taxi abholen. Nach etwa einer halben Stunde Fahrt sind wir bei unserer Unterkunft angekommen, aber das ist kein Hotel, sondern auch wieder so eine Art Air Bnb und die Besitzerin ist nicht da. Aber nach einem Anruf und 10 Minuten Wartezeit kommt sie vorbei und wir können unser Gepäck hierlassen und machen uns auf in die Stadt. Den Bus haben wir gerade verpasst, also können wir auch zu Fuss gehen, kommt in etwa aufs Gleiche heraus.

The Ferry Building
Auckland

Entlang des Hafens geht es bis zum Ferry Building, ein schönes, altes Gebäude, mit moderner Hafenanlage dahinter. Wir erkundigen uns nach der Fähre nach Devonport, kaufen uns Tickets und sind kurz darauf an Bord. 15 Minuten dauert die Überfahrt und auf der anderen Seite des Hafens, spazieren wir durch Devonport. Im Restaurant «Manuka» gibt es ein feines Mittagessen und anschliessend nehmen wir den Weg auf den Victoria Peak unter die Füsse. Der Aufstieg ist zwar steil, aber von dort oben aus hat man einen schönen Blick auf die Skyline von Auckland. Hier oben findet man auch Abwehranlagen aus dem zweiten Weltkrieg. Auch hier gibt es versenkbare Kanonen, wie in Sydney (s. 9.Januar).

Wir gehen dann wieder zurück zum Hafen und nehmen die Fähre zurück nach Auckland. In einem Fast Food Restaurant bestellen wir uns Frappés und nutzen das kostenlose Wifi, um die Bushaltestelle zu suchen, wo der Bus zurück zu unserer Unterkunft fährt. Die ist gar nicht weit weg und schon bald können wir unser hübsches Zimmer beziehen. Auch ohne gross Auszupacken müssen wir doch beide Koffer aufmachen, aber für den Flug am Dienstag müssen wir sowieso noch umpacken.

Um 5 Uhr holen uns Ser Yik und Peter Lee mit ihrem Sohn Ian ab. Ser Yik kennen wir aus Kuala Lumpur, ihre Mutter Ching kennt Amy aus der Schule. Und ihren Bruder TJ haben wir am 4. Januar in Parramatta zum Mittagessen getroffen. Bevor wir Essen gehen, fahren wir noch zum «One Tree Hill», wo ein Monument, ein Obelisk steht, der die Bemühungen der Maori zur Erhaltung des Landes würdigen soll. «One Tree Hill» ist einer von mehreren, kegelförmigen Hügeln in und um Auckland vulkanischen Ursprungs. Der Aufstieg vom Parkplatz ist langsam, aber Ian ist mit seinen 2 Jahren noch nicht so schnell. Aber er geht fast die ganze Strecke hinauf und auch wieder zurück. Dann geht es ins chinesische Restaurant. Wegen des Coronavirus hat es in den chinesischen Restaurants wenig Kundschaft, weil die Chinesen Angst haben, sie könnten sich dort anstecken. Wir hoffen, dass dem nicht so ist und geniessen das Essen. Auf dem Heimweg machen wir noch einen Abstecher in den 24-Stunden Countdown um Glacé zu kaufen, die wir dann in unserer Unterkunft zur Hälfte verspeisen. Der Rest geht ins Gefrierfach und wir morgen dran glauben müssen.

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