Mittwoch, 11. Dezember 2019 – Roma, Roleston, Emerald

Der dickste Flaschenbaum

In Roma gibt es die erste Pause, nachdem wir schon früh in St.George losgefahren sind. Nach 2 Stunden Fahrt haben wir das Frühstück auch nötig. In der Stadt gibt es den grössten, dicksten Flaschenbaum. Die Flaschenbäume sehen aus wie Perrierflaschen aus denen oben Blätter wachsen. Der dickste hat sicher 4 – 6 Meter Umfang. In Roma gibt es auch einen Flugplatz «ROMA AIRPORT», mit Ankunftshalle, Abflugshalle, Vorfahrten für Busse und Taxis, Vorfahrten für Drop Off und Pick-up, wo man nur 5 Minuten parkieren darf, Parkplätze die kosten und einige Mietautos. Nur ein Flugzeug sehe ich nirgends, also ich denke im Moment ist hier kein Hochbetrieb. Aber wer weiss was passiert, wenn ein Flugzeug landet….

Etwa 50 km vor Roleston biegen wir von der Hauptstrasse ab, denn hier könnten wir auch noch zu einer lokalen Seheswürdigkeit, einem Stausee, gelangen. Einen Umweg wollen wir deswegen aber nicht fahren, aber einfach eine andere Route wäre OK. Wir durchqueren mehrere Flussbetten, alle ausgetrocknet, und stehen plötzlich neben einem, auf den ersten Blick, Schrotthaufen. Es ist eine Gedenkstätte an den Absturz einer C47 Dakota im zweiten Weltkrieg, als 4 amerikanische Besatzungsmitglieder mit etwa einem Dutzend australischen Soldaten in ein Gewitter gerieten und hier abstürzten. Das Denkmal ist aus Teilen der abgestürzten C47 gemacht worden, deshalb der Eindruck des Schrotthaufens.

Zum Stausee fahren wir dann trotzdem nicht, es stellt sich doch als Umweg heraus, also wieder zurück auf die Hauptstrasse und weiter Richtung Rolestone und via Springsure nach Emerald. Hier in Emerald gibt es auch wieder einen Flugplatz, wahrscheinlich ähnlich gross wie in Roma, aber hier herrscht gerade Hochbetrieb, denn es steht eine Dash 8-400 von Qantas am Boden!

Vor dem Nachtessen gehen wir in den botanischen Garten. Es ist sehr eindrücklich, was hier angelegt wurde. Wir gehen den Pfad des Regenwaldes entlang, hier hat es viele Schmetterlinge, unmöglich zu fotografieren. Allerdings herrscht auch ein Riesenkrach, aufgeregte Vögel. Etwas weiter den Pfad entlang, sehe ich einen Teenager mit Steinen nach den Vögeln werfen, darum deren Aufregung. Als er uns kommen sieht, macht er sich aus dem Staub und wir sehen die Vögel richtig. Es sind gar keine Vögel, es sind Fledermäuse. Hunderte müssen es sein die da in den Bäumen hängen, herumflattern und -klettern. Bis wir den Regenwaldpfad hinter uns gebracht haben, ist es wieder ruhig im Wald, die Aufregung bei den Fledermäusen hat sich gelegt.

Nachher fahren wir in die Stadt und gehen im irischen Pub essen. Anschliessend wollen wir die Weihnachtsbeleuchtung der Stadt ansehen. Aber als wir aus dem Pub kommen, stürmt es so stark, dass die Restaurants die Stühle und Tische unter den Vordächern in Sicherheit bringen müssen. Und wir sehen uns die Weihnachtsbeleuchtung nur aus dem Auto an.

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