Donnerstag, 16. Januar 2020 – Bruce Bay, Ship Creek Walk, Haast und Makaroa River, Wanaka

Das mit der Planung ist so eine Sache, wenn die Wolken am Morgen so tief hängen, dass man keine Berge sieht! So gehen wir nicht auf den Walk um den Gletscher zu sehen, sondern fahren weiter Richtung Süden, immer der Westküste entlang.

Bei Bruce Bay halten wir an und versuchen die Seeelefanten im Meer zu erspähen. Dort kommen welche an den Strand und wir glauben, im Meer welche zu sehen. Aber trotz Teleobjektiv und Vergrösserung können wir nicht mit Sicherheit sagen, ob es nur Felsbrocken waren oder wirklich Seeelefanten, die in unregelmässigen Abständen aus den Wellen auftauchten.

Bei Knights Point gehen wir auf den Ship Creek Walk, einem schönen Walk entlang der Küste, hinter dem Strand im Wald. Hier sieht man gut, wie sich der Strand über die Jahrtausende immer weiter ins Meer hinaus geschoben hat. Darum liegt am Wendepunkt das Walks auch ein See hinter der Küste.

Von Haast aus geht es dann in die Berge und hier sieht man an der Strasse und am Flussbett, an dem wir entlang fahren, dass es hier gewaltige Überschwemmungen gegeben hat. An vielen Orten wird die Strasse noch repariert und an andern Orten hat man aus dem Geröll und Geschiebe das der Fluss mitgebracht hat, einfach eine neue, provisorische Strasse gebaut.

Unterwegs halten wir immer wieder mal wegen Wasserfällen an. Zuerst beim «Roaring Billy Fall», den man aber erst sieht, wenn man vom Parkplatz 20 Minuten durch den Wald geht und dann ins Flussbett hinunter steigt. Das Flussbett ist hier etwa 250 Meter breit und 200 Meter davon sind Geröll, viele flache Kiesel schön hart gewalzt, einfach zu überqueren, dass man eine guten Blick auf die Fälle gegenüber hat. Dann kommen die Thunder Creek Falls, nahe an der Strasse und in nur wenigen Schritten zu erreichen. Die Fan-Tail Falls heissen so, weil sie sich wie ein Fächer von oben nach unten ausbreiten, was an den Schwanz des Fantails, ein lokaler Vogel, erinnert.

Zum Abschluss gibt es dann noch die Blue Pools im Makaroa River. Diese Pools im Fluss scheinen wirklich unglaublich blau und für Mutige laden sie auch zu einem Sprung von der Brücke ein. Nicht alle trauen sich aber wirklich und stehen nach 10 Minuten warten immer noch auf der Brücke, aussen, ohne gesprungen zu sein. Wir gehen auch nicht baden und machen uns auf den Rückweg zum Auto. (Falls jemand hierher kommt und zu den Blue Pools will, unbedingt den Parkplatz im Wald benutzen, wenn es Platz hat, und nicht schon auf den Überlaufparkplatz «Campsite Cameron Flats» abbiegen. Damit erspart man sich etwa 40 Minuten Fussmarsch, je 20 Minuten in jede Richtung.)

Zum Abschluss geht es dann noch am Lake Wanaka und am Lake Hawea entlang bis nach Wanaka, das auf 290 müM liegt.

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