
Am Morgen fahren wir zum Fusse des Mount Iron. Dort starten wir den Loop Walk, der uns aber nicht etwa um den Berg herum führt, sondern zum Gipfel. Kein Wunder ist die Strecke steil und der Aufstieg ist ganz schön anstrengend. Auch darum, weil der Weg teilweise ziemlich ausgewaschen und unbequem ist. Aber nach etwas über einer Stunde sind wir auf dem Gipfel und geniessen den Rundblick vom 545 Meter hohen Berg.
Der Abstieg geht dann auf der anderen Seite hinunter, da ist es noch steiler als beim Aufstieg, allerdings hat es hier teilweise Stufen. Und als wir unten ankommen, muss ich auch hier feststellen, dass wir heute zwar auf dem offiziellen Parkplatz parkiert haben, aber der inoffizielle beim «Puzzling World» (ein Vergnügungszentrum) besser gewesen wäre, weil es dort Plätze im Schatten gibt.
Nachdem wir unser Auto wieder auf dem Campingplatz abgestellt haben, geht es zu Fuss an den See, durch die Stadt und dem See entlang bis zur Marina. Von dort wieder zurück in die Stadt und einkaufen, dann wieder zum Campingplatz. Dort sperren wir alle Türen beim Auto auf, denn es geht ein angenehmer, kühler Wind, den wir benutzen, um uns etwas auszuruhen.

Etwa um 5 machen wir uns nochmals auf den Weg zum See und gehen nun in die andere Richtung. Dort finden wir auch nach kurzer Zeit den berühmten Wanaka Tree. Ein Weidenbaum der im See, etwa 10 Meter vom Ufer entfernt, wächst. Der Baum ist etwa 70 Jahre alt und eine unterwältigende (als Gegenteil von überwältigend) Sehenswürdigkeit! Aber immerhin, die Weide ist eine Sehenswürdigkeit und alle Leute gehen dorthin und machen dort Fotos. Wir gehen noch 2 Kilometer weiter den Strand entlang und wieder zurück zum Campingplatz, der heute wesentlich voller ist als gestern. Wahrscheinlich kommen einige Leute über das Wochenende hierher.
30’095 Schritte zu Fuss heute (sagt mein Telefon), dafür nur ganz wenige Kilometer mit dem Auto. Morgen wird es dann wahrscheinlich wieder umgekehrt sein.