Mittwoch, 22. Jan. 2020 – Clifden Suspension Bridge, Riverton, Bluff, Invercargill

Es regnet! Es hat schon in der Nacht geregnet und die Wiese ums Auto herum ist ziemlich matschig und auch sonst ist der Platz recht nass. Da merkt dann auch niemand, dass ich das Abwasser von der Küche gleich auf dem Dumpplatz ablasse, statt den Abwasserschlauch zu montieren und das Wasser in die Grube abzuleiten. WC Wasser allerdings wird natürlich entsorgt wo es hingehört.

Wir fahren wieder einmal Richtung Süden über die «Southern Scenic Route». Die führt uns durch ein Dorf namens Blackmouth. Von Blackmouth sieht man entlang der Strasse zuerst das Feuerwehrgebäude und etwas später die Schulgebäude mit einer öffentlichen Toilette. Man kann auch noch einige Wohnhäuser entlang der Strasse vermuten, aber sehen kann man sie nicht. Ähnliche Dörfer gibt es entlang der Route noch mehr.

In dieser Gegend müssen sie auch gewaltige Heckenscheren haben. Zwischen den Wiesen gibt es Hecken, die vier, fünf oder sogar sechs Meter hoch sind, dazu etwa zwei Meter breit. Und immer sind sie schön getrimmt. Entweder haben die einen speziellen Dünger hier oder Heckenscheren mit extrem langen Schwertern. 😉

Clifden Suspension Bridge

Wir halten als erstes bei Clifden um uns die alte Suspension Bridge anzusehen. Der Bau der Brücke startete 1898 und wurde nach einer Bauzeit von 10 Monaten am 5. April 1899 eröffnet, ist 366 Fuss lang, 12 Fuss breit und die Türme sind jeweils 50 Fuss hoch. Sie kostete damals £ 5007, die Reparaturen im Jahre 2013 kosteten $ 470’000. Jetzt gibt es daneben eine neue, zweispurige Brücke für den Verkehr, die einspurige Hängebrücke war mit dem heutigen Verkehrsaufkommen überfordert. Die Fahrbahn besteht aus Holzbalken, die für Fussgänger sicher stabil sind, aber bei Lastwagen würden sie wohl schnell abgenutzt und Reparaturen wären wieder fällig.

Monkey Island

Von Clifden geht es weiter und der nächste Halt ist beim Strand von Monkey Island. Ein Parkplatz am Meer mit mehreren Autos und Campern, die offensichtlich hier übernachtet haben. Dazu knapp vor dem Strand eine kleine Insel, offensichtlich Monkey Island. Wieso die Insel Monkey Island heisst finden wir aber nicht heraus. Die Gegend hier erinnert an Irland, grüne Hügel mit Hecken und ab und zu etwas Bäumen und im Hintergrund der Ozean.

In Riverton legen wir dann eine frühe Mittagspause ein. Wir parkieren vor der Apotheke und gehen dann die Hauptstrasse entlang, bis fast an deren Ende. Dort hat es ein nettes Café «First In Café» wo wir uns einen frühen, kleinen Lunch gönnen. Dann spazieren wir auf der anderen Seite der Hauptstrasse wieder zurück zum Auto, wobei wir fleissig die Street Art Malereien an den Häusern fotografieren. Auch hier hat es wieder einige Kunstwerke dabei.

Invercargill ist dann nicht mehr weit und nachdem wir uns einen Platz auf einem Campingplatz in der Stadt gesichert haben, fahren wir zum Queens Park. Ein sehr schöner und sehr grosser Park mitten in der Stadt, mit grosszügigen Wiesen und vielen Blumen. Es gibt einen neuseeländischen Garten mit nur einheimischen Pflanzen. Daneben gibt es auch einen japanischen Garten und es gibt auch ein Gehege mit einigen Alpakas. Die teilen sich den Platz mit 2 Straussen (oder Emus oder etwas Neuseeländischem?) und mindestens einem Hasen! Irgendwo wir wohl gerade Alpakawolle verarbeitet, denn sie sind ziemlich frisch geschoren. Ausserdem gibt es eine Volière mit einheimischen Vögeln. Hier treffen wir Kea und Kaka wieder, die wir schon in Te Anau gesehen haben. Ausserdem gibt es noch einige andere lokale Vogelarten zu sehen.

Weil wir Zeit haben, fahren wir noch nach Bluff. Bluff liegt südlich von Invercargill und ist bekannt für die Austern. Aber es ist keine Austernzeit und das Dorf ist ziemlich ausgestorben und keine Beiz hat offen. So fahren wir wieder zurück nach Invercargill, parkieren in der Stadt und spazieren durch die Hauptstrasse. An der Strasse wird an zwei Kreuzungen gebaut, entlang der Strasse gibt es eine grössere Baustelle wo offenbar ein neues Haus hinkommt. Aber sonst sieht die Stadt nicht sehr geschäftig aus, die Wirtschaft floriert hier wohl nicht so sehr. Allerdings kommen wir an einem chinesischen Restaurant vorbei das «Sizzling Mongolian Beef» anbietet. Amy läuft gleich das Wasser im Mund zusammen und wir holen uns eine Portion davon, mit einer Portion Gemüse und Reis. Damit gehen wir möglichst schnell zurück zum Auto und zum Zeltplatz, dass wir es noch warm essen können.

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