
Heute ist es hochneblig und grau. Und es hat immer wieder schnurgerade Strassen, die mit Bäumen oder Hecken gesäumt sind, so «Down by Law»-Ende mässig (siehe 6.11.2019).
Wir fahren auf der Inland Scenic Route nach Norden, im weiten Bogen an Christchurch vorbei. In der Nähe von Mt Hutt geht es in die Rakaia Gorge und über die gleichnamige Brücke. Eindrücklich was für ein tiefes und dann weites Tal der Fluss hier herausgeschwemmt hat. In der Mt Hutt Lodge, wo gemäss Schild an der Strasse das Café offen haben soll, ist alles zu, darum wird nichts aus der Kaffeepause. Dafür gibt es dann schon in Glentunnel einen frühen Zmittag in einem kleinen Lebensmittelladen, der aber auch Getränke zum Mitnehmen, Sandwiches und warme Pies verkauft. Wir essen auf den beiden Stühlen vor dem Laden und fahren dann weiter.

Etwa 40 Kilometer nördlich von Christchurch kommen wir dann wieder auf die Hauptstrasse 1, die Hauptverbindungsachse von Norden nach Süden auf der Ostseite der Insel und da hat es wieder richtig viel Verkehr. Aber bei Domett biegen wir wieder ab Richtung Gore Bay und besichtigen auf dem Weg dahin die Cathedral Cliffs. Klippen, die aus dem Fels gewaschen wurden und aussehen wie eine gotische Kathedrale. Die werden immer weiter abgetragen und irgendwann brechen sie ab. Aber dafür entstehen auch immer wieder neue.
Dann fahren wir weiter bis Kaikoura, wieder ein Touristenort, was man an den vielen Angeboten für Whale Watching, Seal und Dolphin Swimming merkt. In einem Souvenirladen erfahren wir, was Kaikoura heisst. Kai ist Maori für Essen, koura heisst Krebs oder crayfish, wie die Tiere hier genannt werden. Bevor wir zum Campground zurückgehen, besuchen wir noch den Kiesstrand. Die Wellen spülen hier Steine an den Strand, die beim Zurückgehen der Wellen wieder hinunterrollen. So macht das Meer ein ganz anderes Geräusch als man es sich sonst gewohnt ist.