Freitag, 14. Februar 2020, Valentinstag – Wairere Boulders, Koutu Boulders, Opononi, Pahi

Wairere Boulders
Magic Rock
Feenhaus

Vor dem Losfahren ein letztes Mal Abwasser und Toilette dumpen und Wasser auffüllen. Dann fahren wir Richtung Wairere ab. Es gibt eine Autofähre hinüber nach Rawene, aber die fährt nur einmal pro Stund und dann müssen wir ein Stück zurück fahren, also fahren wir um den Inlet herum direkt zu den Wairere Boulders. Von der Hauptstrasse aus geht es etwa 3 Kilometer über eine Schotterstrasse, von der am Schluss noch ein einspuriges Strässchen abzweigt, das uns zum Eingang des Boulder Trails bringt. Es hat hier auch einen Campground, aber ich glaube es war niemand da. Wir bezahlen den Eintritt, tragen uns ins Gästebuch ein, nehmen die Karte und machen uns auf den Weg. Der normale Rundgang soll eine Stunde dauern, der längste etwa 3. Wir wollen uns auf den normalen beschränken. Aber auch der hat es in sich und verlangt einiges an Kletterei. Die schwierigsten Stellen sind mit Treppen begehbar gemacht und die Hilfe der Hände ist nur an ein oder zwei Orten gefragt. Es ist ein Tal gefüllt mit riesigen Basaltfelsen, die sich hier zu einem Stelldichein versammelt haben. Der Chef «The Magic Rock» sitzt oben auf dem Hügel, die andern liegen im Schatten des Waldes im Tal und kühlen die Füsse im Fluss. In andern Worten: Ich habe keine Ahnung, wie das Tal entstanden ist, so wie es jetzt ist. Der Weg ist gut ausgeschildert, immer wieder Tafeln, die die Bäume bezeichnen. Und weil hier die Kauri Bäume geschützt werden müssen, immer wieder Informationen zu den Kauri Bäumen. Um es auch für Kinder interessant zu machen wurden in diversen Baumstämmen kleine Feenhäuser versteckt. Eine Eingangstüre, etwa 10 Zentimeter hoch, dazu manchmal noch ein Fenster oder eine Hausnummer. Wir achten nicht so darauf, darum entdecken wir nur 3 davon. Dann kann man in den Felsen auch noch ein paar Tiere finden (siehe Rückseite der Karte), die einen gut sichtbar, die andern versteckt. Auf dem Rückweg sehen wir auf dem Hügel auch noch den «Magic Rock», statten ihm aber keinen Besuch ab, denn auch so sind wir nach eineinhalb Stunden erst wieder am Ausgangspunkt angekommen.

Koutu Boulders

Über das Schottersträsschen geht es zurück auf die Schotterstrasse und weiter in die gleiche Richtung wie vorher, aber diesmal weiter als nur gerade 3 Kilometer. Bald einmal wieder auf normaler Strasse fahren wir dann zu den Koutu Boulders. Das sind Boulders wie in Moeraki (s. 26. Januar), runde Steine mit bis zu einem Meter Durchmesser, die hier am Strand liegen. Bei Ebbe sind sie am besten zu sehen. Als wir am Strand ankommen ist allerdings fast der höchste Stand der Flut und wir sehen noch einige etwas aus dem Wasser gucken und ein paar die ganz auf dem Strand liegen und nicht von der Flut zugedeckt werden. Ich kann auch noch einige Meter auf einem Felsen ins Meer hinausgehen ohne nasse Füsse zu bekommen. Dann gehen wir dem Strand entlang, um Fotos von den Steinkugeln zu machen, die man noch sehen kann. Beim Zurückgehen können wir stellenweise nicht mehr am Strand gehen, sondern müssen in der Wiese darüber bleiben und der Felsen am Anfang des Strandes ist jetzt völlig von Wasser bedeckt. Der höchste Stand der Flut ist wohl bald erreicht.

Wir fahren weiter und in Opononi halten wir an für ein spätes Mittagessen. Das Opononi Hotel hat ein Restaurant im Pub Stil und obwohl wir beim Bestellen darauf aufmerksam gemacht werden, dass es bis zu 40 Minuten dauern könne, bis das Essen bereit sei, werden unsere Chicken Wings und Hawaii-Burger schon nach etwa 20 Minuten serviert. Zur Überbrückung der Wartezeit bekommen wir netterweise das Passwort für das Wifi Netz.

Nach dem Mittagessen geht es weiter Richtung Dargaville das Amy immer an Dragana erinnert. Dort tanken wir nochmals, wahrscheinlich auch ein letztes Mal, und fahren dann weiter bis nach Paparoa, biegen dort rechts ab und fahren dann bis ans Ende der Strasse in Pahi, wo wir auf dem Campground direkt am Strand landen.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website wie diese mit WordPress.com
Jetzt starten